5 Fakten rund um

Healthcare Influencer Marketing:

Die Zusammenarbeit mit Influencern in sozialen Medien ist nicht nur ein B2C-Thema für Food-, Fashion- oder Beauty-Produkte. Influencer Marketing bietet auch viel Potenzial für die Healthcare-Branche und den B2B-Bereich. 2017 haben 63% der Deutschen das Internet zur Recherche von gesundheitsrelevanten Informationen genutzt (vgl. Statista, 2017). Dabei gilt es, gewisse rechtliche Bestimmungen und Abläufe der Zusammenarbeit zu berücksichtigen. Hierzu haben wir 10 hilfreiche Tipps zusammengestellt:Authentizität im Fokus:

1. Influencer können ihre Zielgruppe nur beeinflussen, indem ihre Meinung annähernd objektiv und glaubhaft wirkt. Natürlich veröffentlichen sie auch Posts, die in bezahlter Partnerschaft mit Unternehmen entstanden sind, aber diese müssen dabei zielgruppengerecht gestaltet werden. Da der Influencer seine Follower am besten kennt, sollte der Werbepartner ihm großen Gestaltungsspielraum eröffnen. Dies ist nicht immer leicht, aber am Ende förderlich für die Erreichung der Zielgruppe.

2. Es zählt Engagement statt Reichweite: Eine große Anzahl von Followern bedeutet eine große Reichweite – zumindest auf den ersten Blick. Schaut man genauer hin, ist zu beobachten, dass bei Macro-Influencern (>1 Mio. Follower) die Engagement-Rate im einstelligen Prozentbereich schwindend gering ist. Dagegen überzeugen Micro-Influencer (<100.000 Follower) mit Engagement-Raten bis zu 30%. So ist es ratsamer, mit mehreren Micro-Influencern als mit nur wenigen Großen zusammenzuarbeiten, um die Kontaktqualität und Effizienz zu verbessern. Speziell im Healthcare-Bereich wird man als Werbetreibender überwiegend mit Micro-Influencern zusammenarbeiten, weil man tendenziell Nischenthemen bedient.

3. Bestimmungen beachten: Neben der Authentizität ist auch die Kennzeichnungspflicht ein bestimmender Faktor der Gestaltung von Werbeposts. Kooperationen müssen für den User ersichtlich und verständlich kenntlich gemacht werden, sodass Hashtags wie #anzeige direkt am Anfang des Textes geführt werden sollten.

4. Langfristige Zusammenarbeit: Eine langfristige Partnerschaft zwischen dem werbenden Unternehmen und dem Influencer kann sich nur positiv auswirken. So kann zum einen die Kommunikationsbotschaft öfter platziert und effektiver verankert werden. Zum anderen kann ein besseres Verständnis für die Zielgruppe aufgebaut werden und im Zweifel die Kommunikation im Prozess angepasst/verbessert werden.

5. Gestaltung des Kooperationsvertrages: Vor Beginn der Zusammenarbeit mit einem Influencer sollte die Ausgestaltung des Kooperationsvertrages sorgfältig umgesetzt werden. Hierzu ist auch rechtliche Unterstützung ratsam. In diesem Prozess sind Fragen zu klären, wie beispielsweise: Darf der Influencer mit Konkurrenzanbietern zusammenarbeiten? Wer erstellt den Content? Wer übernimmt die vertragliche Abwicklung der Nutzungsrechte? Welche Freigabeprozesse gibt es?

© iStockphoto.com

5 Fakten rund um Healthcare Influencer Marketing:

Die Zusammenarbeit mit Influencern in sozialen Medien ist nicht nur ein B2C-Thema für Food-, Fashion- oder Beauty-Produkte. Influencer Marketing bietet auch viel Potenzial für die Healthcare-Branche und den B2B-Bereich. 2017 haben 63% der Deutschen das Internet zur Recherche von gesundheitsrelevanten Informationen genutzt (vgl. Statista, 2017). Dabei gilt es, gewisse rechtliche Bestimmungen und Abläufe der Zusammenarbeit zu berücksichtigen. Hierzu haben wir 10 hilfreiche Tipps zusammengestellt:Authentizität im Fokus:

1. Influencer können ihre Zielgruppe nur beeinflussen, indem ihre Meinung annähernd objektiv und glaubhaft wirkt. Natürlich veröffentlichen sie auch Posts, die in bezahlter Partnerschaft mit Unternehmen entstanden sind, aber diese müssen dabei zielgruppengerecht gestaltet werden. Da der Influencer seine Follower am besten kennt, sollte der Werbepartner ihm großen Gestaltungsspielraum eröffnen. Dies ist nicht immer leicht, aber am Ende förderlich für die Erreichung der Zielgruppe.

2. Es zählt Engagement statt Reichweite: Eine große Anzahl von Followern bedeutet eine große Reichweite – zumindest auf den ersten Blick. Schaut man genauer hin, ist zu beobachten, dass bei Macro-Influencern (>1 Mio. Follower) die Engagement-Rate im einstelligen Prozentbereich schwindend gering ist. Dagegen überzeugen Micro-Influencer (<100.000 Follower) mit Engagement-Raten bis zu 30%. So ist es ratsamer, mit mehreren Micro-Influencern als mit nur wenigen Großen zusammenzuarbeiten, um die Kontaktqualität und Effizienz zu verbessern. Speziell im Healthcare-Bereich wird man als Werbetreibender überwiegend mit Micro-Influencern zusammenarbeiten, weil man tendenziell Nischenthemen bedient.

3. Bestimmungen beachten: Neben der Authentizität ist auch die Kennzeichnungspflicht ein bestimmender Faktor der Gestaltung von Werbeposts. Kooperationen müssen für den User ersichtlich und verständlich kenntlich gemacht werden, sodass Hashtags wie #anzeige direkt am Anfang des Textes geführt werden sollten.

4. Langfristige Zusammenarbeit: Eine langfristige Partnerschaft zwischen dem werbenden Unternehmen und dem Influencer kann sich nur positiv auswirken. So kann zum einen die Kommunikationsbotschaft öfter platziert und effektiver verankert werden. Zum anderen kann ein besseres Verständnis für die Zielgruppe aufgebaut werden und im Zweifel die Kommunikation im Prozess angepasst/verbessert werden.

5. Gestaltung des Kooperationsvertrages: Vor Beginn der Zusammenarbeit mit einem Influencer sollte die Ausgestaltung des Kooperationsvertrages sorgfältig umgesetzt werden. Hierzu ist auch rechtliche Unterstützung ratsam. In diesem Prozess sind Fragen zu klären, wie beispielsweise: Darf der Influencer mit Konkurrenzanbietern zusammenarbeiten? Wer erstellt den Content? Wer übernimmt die vertragliche Abwicklung der Nutzungsrechte? Welche Freigabeprozesse gibt es?

 

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2018-07-30T16:59:06+00:00

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